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Zu Hause

Zauberei im 14. Stock

Wir besuchen Dietrich Walther im MV und sprechen mit ihm über sein bewegtes Leben und die Liebe zum Zaubern.

Seit 22 Jahren wohnt Dietrich Walther mit seiner Frau Irmhild in der 77-Quadratmeter-Wohnung im 14. Stock eines Hochhauses im Märkischen Viertel. Bei unserem Besuch führt er uns ins Wohnzimmer, in dem es einiges zu entdecken gibt: An den Wänden hängen selbst gemachte Bilder, manche gestickt, andere aus Perlen. Das größte Werk befindet sich über dem Sofa: eine Naturszene mit Wasserfall. „Wir haben zwei Monate daran gearbeitet“, sagt Walther stolz. Auch Puppen, Eulen und Katzen – alles Sammlerstücke – bevölkern den Raum. Farbige Sträuße selbst gebastelter Seidenblumen schmücken Tisch und Schränke. An einer Wand hängen verschiedene Uhren. Über dem Fernsehapparat stehen Büsten berühmter Komponisten. „Mehr passt einfach nicht ins Zimmer“, sagt Walther und lacht.

Bunte Stube, buntes Leben

Dietrich Walther ist gelernter Uhrmacher, hat dann als Straßenbahnfahrer gearbeitet, später an der Babelsberger Filmuniversität einen Abschluss als Wiedergabetechniker gemacht und dieses Fach 40 Jahre lang an der Humboldt-Universität gelehrt. Außerdem ist er seit langer Zeit auch passionierter Zauberer. Die Zauberkunst hat er sich selbst beigebracht, Requisiten selbst gebaut. In Kitas und Schulen hat er gezaubert, ebenso in der Lichtenberger Sina-Bar. Dort hat er zusammen mit seinem Freund Wassil Penkov als „Duo Diwaltini“ fünf Jahre lang Kaninchen und Tauben verschwinden lassen und mit Entfesselungskunststücken für Begeisterung gesorgt.

Heute gibt Walther seine Tricks gerne an jüngere Kolleg*innen weiter. Und baut für sie auch Requisiten. Dafür hat er sich im kleinsten Zimmer seiner Wohnung extra eine Werkstatt eingerichtet, in der er regelmäßig tüftelt. 

Möchten Sie uns zeigen, wie Sie leben?

Dann bewerben Sie sich für das „Berliner Zimmer“ und schreiben Sie uns eine E-Mail an: hallo.nachbar@gesobau.de 
Oder per Post an: GESOBAU AG, „Hallo Nachbar“-Redaktion, Stiftsweg 1, 13187 Berlin


Text: Regina Köhler
Foto: Verena Brüning 


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