Selbsttest Bin ich hochsensibel?

Fühlen Sie sich von Reizen wie Lärm oder Stimmungen schnell überfordert? Finden Sie heraus, was dahintersteckt.

24. März 2026
Ein doppelbelichtetes Bild des Innenbereich eines Einkaufzentrums.

Was ist Hochsensibilität?

Hochsensible Menschen nehmen ihre Umwelt intensiver wahr als andere. Sie reagieren stärker auf Geräusche, Gerüche, Licht und Stimmungen. Auch Stress und Hektik belasten sie schneller. Etwa 15 bis 20 Prozent aller Menschen gelten als hochsensibel.

Hochsensibilität ist keine Krankheit. Sie ist eine besondere Art, die Welt wahrzunehmen. Das kann im Alltag eine Stärke sein. Gleichzeitig kann es auch herausfordernd werden.

Hochsensibilität im Kiez: Unser Spaziergang mit Antje Remke

Im Rahmen unseres Kiezspaziergangs haben wir mit Antje Remke über das Thema gesprochen. Sie ist Coach und kennt die Herausforderungen und Stärken hochsensibler Menschen aus eigener Erfahrung. 
 

Hochsensibel oder nicht? Machen Sie den Test.

Dieser kurze Selbsttest gibt Ihnen eine erste Einschätzung, ob Hochsensibilität in Ihrem Leben eine Bedeutung haben könnte. Der Test basiert auf dem wissenschaftlich fundierten Fragebogen der US-amerikanischen Psychologin Elaine Aron und wurde in Zusammenarbeit mit Hochsensibilitäts-Coach Antje Remke erstellt. Wir haben ihn für eine kurze Selbsteinschätzung auf sieben Fragen reduziert.

Wichtig zu wissen

Dieser Test ersetzt keine professionelle Beratung oder Diagnose. Er soll Ihnen helfen, sich selbst besser kennenzulernen. Für die fundierte Einschätzung empfehlen wir den ausführlichen Test für Hochsensibilität. Auch der Austausch mit Expert*innen kann hilfreich sein: Auf ihrer Website bietet Antje Remke dazu gerne weitere Unterstützung an.

So funktioniert der Test

Beantworten Sie die sieben Fragen. Ihre persönliche Wahrnehmung zählt.

 

Der Selbsttest

Wie erleben Sie Situationen, in denen vielseitige Sinnesreize (Geräusche, Bilder, Gerüche) gleichzeitig auf Sie einwirken?

Nehmen Sie die Gefühle anderer Menschen schnell wahr, auch wenn sie diese nicht aussprechen?

Wie oft brauchen Sie Zeit für sich, um innerlich wieder aufzutanken?

Wie geht es Ihnen, wenn mehrere Anforderungen gleichzeitig auftreten (z. B. telefonieren, während jemand mit Ihnen spricht)?

Wie intensiv berühren Sie künstlerische Eindrücke?

Wie häufig bemerken Sie feine Veränderungen oder Details, die anderen oft entgehen?

Wie reagieren Sie, wenn vieles gleichzeitig erledigt werden muss oder Zeitdruck entsteht?


Foto: Verena Brüning

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