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Gesobau

Hallo Nachbar 1-2024

Die neue Ausgabe ist da!

„Trauer ist ein wichtiges Moment in der Menschlichkeit“, sagt die Kulturwissenschaftlerin Sigrid Weigel im Interview. Sie hat sich in ihrer Arbeit viel mit diesem schweren Gefühl beschäftigt und findet: „Indem wir uns mit anderen über unsere Empfindungen austauschen, werden wir zu gefühlsfähigen Wesen.“ 

Das haben wir uns zu Herzen genommen und ein ganzes Heft über „Trauer“ gemacht. Wir fragen uns, wie, wo und wann in unseren Wohnvierteln dieses Gefühl Platz bekommt – und haben Erstaunliches gefunden: 

So lernen wir in unserer Titelgeschichte, warum Friedhöfe nicht mehr nur ein Ort für die Toten sind. Auf dem Friedhof St. Elisabeth II im Wedding wird beispielsweise auch Gemüse angebaut und Gemeinschaft gepflanzt. Stattdessen verlagert sich das gemeinschaftliche Trauern wieder mitten ins Leben, auf die Straßen und Plätze der Stadt. Wir treffen einige Berliner*innen und lassen uns die neuen Formate des Trauerns zeigen. 

Auch der Bestatter Eric Wrede findet, dass sich zwischen Leben und Sterben in Deutschland eine noch zu große Lücke befindet. Bestattungen seien oft nur ein Abarbeiten von Checklisten: Welcher Sarg, welcher Redner, welche Blumen? Wrede will es anders machen und Menschen in ihrer Trauer begleiten. Und das kann sehr unterschiedlich aussehen. 

Wir lernen außerdem den afghanischen Geflüchteten Jan Mohammadi kennen, der uns auf einem Kiezspaziergang in Weißensee zu jenen Orten mitnimmt, wo er seine Traurigkeit über die zurückgelassene Heimat überwindet. Und schwofen in der Seniorendisco im Ballhaus Wedding, als ob es kein Morgen gäbe. 

Wer danach noch traurig ist, ist ja laut Weigel immerhin ein gefühlsfähiger Mensch. Und kann mal unser absolutes Glücksrezept von der Zero-Waste-Köchin Sophia Hoffmann nachbacken und im Gewinnspiel ein Blumenabo gewinnen. 

„Alles wird gut!“, zeigt unser Heft über Trauer.


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