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Gesobau

Wohnen an der Panke

Im Wedding haben die Arbeiten an einem der größten Neubauprojekte der GESOBAU begonnen. Zwischen Bornemann- und Uferstraße entstehen 180 mehrheitlich kleinere Wohnungen, die eine zentrale Lage mit Wassernähe verbinden.

Es war ein beeindruckendes Bild, das sich den Anwohnern in den zurückliegenden Sommermonaten in den »Uferhöfen« bot: Riesige Maschinen bohrten bis zu 30 Meter lange Pfähle in den Erdboden des Grundstücks Bornemannstraße 15/Uferstraße 19. Mit dieser Pfahlgründung, die wegen der Beschaffenheit des Bodens erforderlich war, haben die Bauarbeiten für das derzeit größte Wohnungsbauprojekt der GESOBAU mit nicht weniger als 180 Wohnungen begonnen.

»Dem Baubeginn ging eine lange Planung voraus«, berichtet GESOBAU-Projektleiter Mathias Wegner-Repke. »Wir haben uns intensiv gefragt, wie die ideale Wohnung aussieht und wie viele Zimmer die Wohnungen haben sollen.« Das Ergebnis ist eine Mischung unterschiedlicher Größen mit einem hohen Anteil kleiner, kompakter Wohnungen. Eine typische Zweieinhalb-Zimmer-Wohnung weist dabei ungefähr 65 Quadratmeter Wohnfläche auf, eine typische Dreieinhalb-Zimmer-Wohnung etwa 80 Quadratmeter. Einzelne Einheiten sind jedoch auch größer – bis hin zur großzügigen Viereinhalb-Zimmer-Wohnung mit 118 Quadratmetern.

Eines aber ist allen Wohnungen gemeinsam: Sie verfügen über einen Balkon, eine Loggia oder eine Terrasse. Auch sonst bieten sie zeitgemäßen Komfort: In der Regel sind sie durchgesteckt, also von zwei Seiten belichtet. Die größeren Wohnungen (ab drei Zimmern) sind mit einem zusätzlichen Gäste-WC ausgestattet, und dreißig Prozent der Wohnungen haben einen Parkettboden. Zudem bietet eine Tiefgarage 62 Stellplätze.

Anders als bei den Ankaufsprojekten Alt-Wittenau und Pankower Gärten tritt die GESOBAU in den Uferhöfen selber als Bauherr auf. Mit der Ausführung der Bauarbeiten beauftragt hat sie die Märkische Ingenieur Bau GmbH aus Wriezen als Generalübernehmerin. Für die Architektur sind die beiden Berliner Büros DMSW sowie Arnold und Gladisch verantwortlich. Drei Baukörper entstehen, wobei der größte mit 133 Wohnungen aus drei Flügeln besteht, so dass er zur Uferstraße hin einen offenen Hof bildet. Während die beiden Kopfbauten an der Uferstraße sieben Geschosse hoch sind, weisen die übrigen Bauteile vier Geschosse auf.

Besonders attraktiv ist die unmittelbare Nähe zu der entlang der Uferstraße verlaufenden Panke, deren Ufer von hohen Bäumen gesäumt ist. »Das schafft einen parkähnlichen Charakter«, sagt Projektleiter Wegner-Repke. Gleichzeitig sind Einkaufsmöglichkeiten, der U-Bahnhof Nauener Platz und der Volkspark Humboldthain nicht weit entfernt. In der Uferstraße befinden sich zudem mit den Uferstudios für zeitgenössischen Tanz und den Uferhallen zwei überregional bekannte Kulturzentren.

Wohnen werden in der neuen Wohnanlage jedoch auch Menschen mit kleinerem Geldbeutel: Knapp ein Drittel der Wohnungen sind öffentlich gefördert, so dass sie für eine Anfangsmiete von 6,50 Euro pro Quadratmeter vermietet werden. Einziehen werden die ersten Mieter nach momentanem Planungsstand zwischen Oktober 2016 und März 2017.

 


Text: Christian Hunziker, Fotos: Thomas Bruns


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