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m Märkischen Viertel hat die GESOBAU den ersten modularen Neubau fertiggestellt.

Im Kiez

Schlüssel fürs erste Zuhause

109 neue Wohnungen für geflüchtete Menschen: Im Märkischen Viertel hat die GESOBAU den ersten modularen Neubau fertiggestellt.

Helle Wohnungen mit großen Fenstern, intelligente Schnitte, Bodenbelag in täuschend echter Holzoptik: Die beiden neuen Wohnhäuser am Senftenberger Ring sind ein sehr wohnliches Zuhause für geflüchtete Menschen geworden. Es sind die ersten modularen Neubauten der GESOBAU, errichtet in gerade mal zwölf Monaten.

Im April konnte der GESOBAU-Vorstandsvorsitzende Jörg Franzen bei einer symbolischen Schlüsselübergabe die 109 Wohnungen an Sozialsenatorin Elke Breitenbach übergeben. In ihrem Auftrag wählt das Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF) nun einen Betreiber aus, der die neuen Bewohner mit Sozialarbeitern, Kinderbetreuern, Verwaltungskräften und einem Sicherheitsdienst begleitet.

Der Mietvertrag mit dem LAF ist zunächst auf drei Jahre angelegt, mit Option auf zweimalige Verlängerung. Danach können beide Gebäude nach geringen Umbauarbeiten in die reguläre Vermietung übergehen. So wird mittelfristig mehr bezahlbarer Wohnraum für alle Berliner zur Verfügung stehen.

Für Jörg Franzen ist das neue Objekt ein Gewinn für das Viertel, schließlich engagiere man sich seit jeher aktiv für das Zusammenleben von Menschen mit unterschiedlichsten sozialen und kulturellen Hintergründen. »Wir werden die neuen Nachbarn in vielfältiger Art und Weise und in Zusammenarbeit mit unseren Kooperationspartnern vor Ort begleiten«, so der GESOBAU-Vorstand.

Text: Peter Polzer; Fotos: Christoph Schieder


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