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Zu Hause

Zu Hause bleiben leicht(er) gemacht

Teil II

Ein provisorischer Schreib­tisch in der Küche, ein mit Sand gefülltes Plansch­becken als Spiel­platz­ersatz auf dem Balkon, verrückte Rezept­ideen mit Dosen­gemüse. Man wird langsam erfinderisch, wenn sich das ganze Leben zu Hause abspielt und man nicht zwischen Kino und Kinder­café, Restaurant oder Konzert­abend wählen kann. Doch was machen eigentlich die vielen Betreiber*innen und Selbst­ständigen, die nun plötzlich kein Ein­kommen mehr haben? Auch diesen Menschen können wir helfen.

Entertainment vom Sofa aus

Geschlossene Clubs, Konzertsäle und Theater, abgesagte Touren und Premieren: Musiker*innen und Kultur­schaffende sind jetzt besonders darauf angewiesen, dass man wieder Tonträger und Fan­artikel kauft, ihre Songs in Dauer­schleife streamt oder ihre Fundraising- und Crowd­funding-Aktionen unter­stützt. Einige spielen sogar weiter – ohne Publikum, aber für alle per Live­stream im Internet zu sehen, zum Beispiel auf der Plattform Quarantäne.tv. Auch Kinos, Theater und Event­veranstalter kann man unter­stützen, indem man Gutscheine kauft oder ein paar Euro spendet.

Vertraute Heim­trainer

Ähnliches gilt für Sport, Tanz oder Meditation. Die Freitags­milonga – eine typische argentinische Tanz­party – der Nou Tango­schule wird beispiels­weise im kleinen Kreis von den Tanz­lehrer*innen live über­tragen. Und einige Fitness- und Yoga­studios wie Peace Yoga Berlin bieten Online-Kurse, Live­streams oder spezielle Programme an, oft mit Corona-Rabatten. Man meldet sich online zum Kurs an und bezahlt ihn digital. Einige Trainer*innen bieten ihre Kurse auch kosten­los an.

Zeit, zu basteln

Feuerwehrmann Sam wird lang­weilig, alle Brett­spiele sind durch­gespielt, alle Bücher vor­gelesen? Auf Pinterest und zahl­reichen Blogs gibt es viele gute Bastel­ideen – zum Beispiel auf wlkmndys der Berlinerin Andrea Potocki. Toller Bonus: Bei ihr kann man auch außer­gewöhnliche Bastel­boxen und schöne Materialien bestellen.

Lokal und online einkaufen

Auch unterstützendes Online-Shopping ist eine gute Idee, um kleinen Gewerbe­treibenden zu helfen. Bei vielen lokalen und regionalen Unternehmen, die jetzt ihre Läden schließen mussten, kann man auch online bestellen. Einige werden in den nächsten Tagen dazu­kommen und Bestell­alternativen bereit­stellen. So wie die Buch­handlung Uslar & Rai im Prenzlauer Berg, die schon jetzt guten Lese­stoff per Fahrrad direkt nach Hause liefert.

Es lohnt sich, die Websites und Social-Media-Kanäle von Lieblings­läden zu besuchen. Oder auch selbst die Initiative zu ergreifen: Gibt es keinen Shop, einfach mal nach­fragen, ob man unbüro­kratisch per Telefon oder E-Mail bestellen kann.


Text: Valérie Hasenmayer, Aufmacherfoto: Halfpoint / iStock


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