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Frau mit Tochter im Homeoffice
Zu Hause

Zu Hause bleiben leicht(er) gemacht

Teil I

Home, sweet home: Diese Redewendung bekommt während der Covid19-Pandemie eine ganz neue Bedeutung. Die eigenen vier Wände sind für viele Berliner*innen momentan Büro, Ersatz-Kita und geschrumpfter Lebensbereich in einem. Zeit, sich gut zu organisieren und kreativ zu werden. Wir haben einige Ideen zusammengestellt, um den neuen Alltag zu Hause für alle ein bisschen zu leichter zu machen.

Das Wichtigste: Solidarität

Wir müssen alle stark sein in der nächsten Zeit. Wir müssen uns einschränken, uns von Kneipen, Kinos und anderen Vergnügen unter Menschen fernhalten und uns so konsequent wie möglich zu Hause aufhalten. Der Grund: Der Kontakt zu anderen sollte so weit wie möglich vermieden werden. Wir müssen verhindern, dass sich das Coronavirus weiter ausbreitet – gerade auch, um jene Menschen zu schützen, die zur sogenannten Risikogruppe gehören. Das sind Ältere und Menschen, die ohnehin nicht bei bester Gesundheit sind oder ein schwaches Immunsystem haben. Helfen können wir ihnen, indem wir beispielsweise Hilfe beim Einkaufen anbieten. Das geht auch kontaktlos: Einkaufszettel und Geld in den Briefkasten, Einkäufe vor die Tür. Gleichzeitig tun wir uns hoffentlich auch selbst einen Gefallen: Je weniger Kontakt wir jetzt zu anderen Menschen haben, desto schneller wird sich die Situation wieder normalisieren.

Endlich mal machen!

Es gibt auch einen positiven Aspekt am unfreiwilligen Zu-Hause-Bleiben. Endlich gibt es Zeit für Dinge, die man sich schon ewig vorgenommen hat: Pflanzen umtopfen, ausmisten, das längst fällige Regal zusammenbauen, Fotoalben gestalten, das Wohnzimmer streichen. Es ist die perfekte Gelegenheit für liegengebliebene Projekte. Oder man probiert mal wieder was ganz Neues. Schreiben Sie doch mal wieder Briefe – die Post wird weiterhin zugestellt. Beginnen Sie mit dem Malen oder Meditieren. Holen Sie die Gitarre aus der Abstellkammer oder suchen Sie im Internet nach spannenden Weiterbildungen.

Sinnvoll im Netz unterwegs

Keine Kita, keine Schule, keine Spielplatzbesuche: Vor allem für die Kinder mit ihrem Bewegungsdrang ist das keine leichte Zeit. Genauso wie für die Eltern, die neben ihren Aufgaben im Homeoffice nun auch den Nachwuchs beschäftigen müssen. Gut, dass es online allerlei Angebote gibt – vom digitalen Unterricht der Schule bis zu toll gestalteten Spiele-Apps. Eine Übersicht mit Lernmöglichkeiten und sinnvollen Spielen für Schulkinder gibt es hier. App-Empfehlungen für Kitakinder und andere Beschäftigungsideen finden Sie beispielsweise auf eltern.de.

Selber machen statt hamstern

Natürlich muss man zum Einkaufen weiterhin vor die Tür. Am besten tut man das nicht jeden Tag. Da die Supermärkte weiterhin mit allen Produkten beliefert werden, gibt es keinen Grund zum Hamstern. Weil viele Leute glauben, dass es bald nichts mehr gibt, kaufen sie die Regale leer, sodass andere nichts bekommen. Kaufen Sie deshalb weiterhin einfach nur das, was Sie für eine Woche benötigen. Es gibt sogar Essensplaner zum Download. Wer Zeit und Lust hat, kann Brot auch selber backen und gleich den dazu passenden Aufstrich herstellen. Auf dem Blog hellrosagrau findet man Rezepte für ein schnell gemachtes und gesundes Familienbrot, tolle Backrezepte oder ein feines Nussmus. Und übrigens: Es müssen nicht immer Lebensmittel aus der Konserve sein, viele Obst- und Gemüsesorten kann man einfrieren.


Text: Valérie Hasenmayer, Aufmacherfoto: AleksanderNakic / iStock


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