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Rauchwarn-melder

Wohn-ABC: Was Sie über die kleinen Lebensretter wissen sollten.

Rauchwarnmelder-Pflicht: In den nächsten Jahren werden schrittweise alle GESOBAU-Wohnungen mit Rauchwarnmeldern ausgestattet. Das ist laut Berliner Bauordnung (§ 48 Abs. 4) Pflicht bis spätestens zum 31.12.2020.

Anbringung: Die Rauchwarnmelder werden in allen Zimmern und in den Fluren angebracht, die als Rettungswege dienen. Ausgenommen sind Küchen oder Bäder, da dort Wasserdampf beim Kochen oder beim Duschen einen Fehlalarm auslösen könnte.

Funktionsweise: Die Geräte weisen mit einem lauten Warnton auf Rauch in der Wohnung hin. Tritt Rauch in den Rauchwarnmelder ein, wird ein Lichtstrahl umgelenkt. Das wird von einem Sensor festgestellt und das Alarmsignal ausgelöst.

Wartung: Die Funktion der Rauchwarnmelder muss laut Gesetz einmal im Jahr vor Ort überprüft werden. Dabei wird kontrolliert, dass die Geräteschlitze frei von Staub sind, die Batterie geladen ist und um den Rauchwarnmelder herum mindestens 60 Zentimeter Freiraum ist. Das Ergebnis wird dokumentiert.

Gerätetypen: Bei Neubauten werden derzeit herkömmliche Rauchwarnmelder eingebaut. Für die Neuausstattung der Bestandswohnungen sollen bald fernwartbare Funkrauchwarnmelder zur Verfügung stehen. Diese erkennen selbstständig, ob sie verstaubt oder verbaut sind und wann die Batterie zur Neige geht. Normalerweise ist dann nur alle zehn Jahre ein Batteriewechsel durch eine Fachkraft nötig.

Von peter.polzer,
28.06.2017