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Mietersprechstunde auf dem Kunstfest im Juni 2019

VON WOHNUNGSSUCHENDEN, ZUFRIEDENEN UND LEIDGEPLAGTEN

Seit 2017 nahmen die E-Mails an unsere Adresse info@mieter-rat.de erheblich zu, ebenso erhöhten sich die Besucherzahlen an unseren Ständen bei den Festen im MV und in Pankow stetig. Auch unser Stand auf dem diesjährigen Kunstfest in Pankow ist dementsprechend rege in Anspruch genommen worden – von interessierten Gästen, von Menschen auf Wohnungssuche und vor allem von Mietern der GESOBAU. Neben positiven Rückmeldungen von Mietern und Mieterinnen, die sich sehr wohlfühlen in ihrer Wohnung, gab es auch Anfragen zu verschiedenen Sachthemen und Projekten. Die Mehrheit aber berichtete über konkrete Anliegen und Probleme, die hier aufgrund des beschränkten Platzes nur skizziert werden können:

1. PROBLEME BEI DER MÜLLENTSORGUNG
Im Vergleich zu 2018 war hier ein leichter Rückgang der Beschwerden festzustellen, wenngleich das offenbar drängendste Problem bleibt: die Abfallentsorgung. Sie liegt in der Verantwortung von BSR und Alba. Außerdem wurde zum Beispiel in der Mendelstraße mit deutlich sichtbaren, mehrsprachigen Hinweistafeln auf die Prinzipien der Mülltrennung und die Nichtentsorgung von Sperrmüll hingewiesen.

2. PROBLEME IN NEUBAUTEN
In manchen Neubauten treten Probleme zutage, zum Beispiel mit defekten Fußbodenheizungen, fehlenden Restarbeiten, starken Fahrstuhlgeräuschen in den Wohnungen, Wassereinbruch nach Starkregen oder Rohrbruch. Die Beseitigung dieser Mängel wird regelmäßig dadurch erschwert, dass der Vermieter zuerst auf Gewährleistung durch die Baubetriebe drängen muss. Das dauert oft lange, und die Mieter brauchen viel Geduld.

3. PROBLEME MIT LAUTEN NACHBARN
Erhebliche Störungen der Nachtruhe durch laute rücksichtslose Nachbarn, aber im Einzelfall auch durch ein Gewerbe, wurden ebenfalls beklagt.

4. KOMMUNIKATION ZWISCHEN GESOBAU UND MIETERN
Erheblich zugenommen haben Nachfragen zur Kommuni­kation. Das betrifft die Verteilung des Magazins „Hallo Nachbar“, aber auch die Erreichbarkeit von Ansprechpartnern. Es hat sich dabei oft als hilfreich erwiesen, bei unbeantworteten Nachfragen an die GESOBAU uns als Mieterrat zu informieren.

5. FRAGEN ZU WOHNUNGSVERGABE/ -WECHSEL/ -TAUSCH UND UMSETZWOHNUNGEN
Viele Anfragen gab es auch zu diesem Themenkomplex.

Ein „Dauerbrenner“ ist ein altes, noch nie saniertes Haus in der Dolomitenstraße, in dem Substanzschäden, Denkmalschutz, vermutete Gesundheitsgefährdung durch Holzschutzmittel, Schäden und Rückstaus die Mieter verzweifeln lassen.

Wir sortieren die Anliegen und reichen sie dann weiter an die GESOBAU, mit der Bitte, die benannten Probleme im Sinne der Mieter zu klären. Das funktioniert oft sehr gut.

Im Auftrag des Mieterrates
Dr. Heike Külper und Dr. Andreas Tietze vom Mieterrat der GESOBAU

Die redaktionelle Verantwortung für diesen Text liegt beim Mieterrat.

Von Susanne Stöcker,
25.09.2019