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Lichtermeer im Viertel

Zehn Tage lang verzauberten bunte Illuminationen das Märkische Viertel. Das Festival Of Lights bot dabei nicht nur etwas fürs Auge, auch die eigene Kreativität war gefragt.

Neben dauerhaften Installationen wie der »Willkommens-Postbrücke«, dem »Light Carpet« auf dem Stadtplatz oder dem »We love Berlin«-Schriftzug entlang des Wilhelmsruher Damms gab es im Oktober wechselnde Illuminationen im Viertel zu sehen. Wer zur rechten Zeit kam, konnte in diesen Tagen auch den »MoonSeat«, das »LightPiano« und die bekannten »Wächter der Zeit« entdecken.

 

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Auch die begleitenden Veranstaltungen im Rahmen des Festival Of Lights kamen bei den Bewohnern im Märkischen Viertel gut an. Neben den Eröffnungs- und Abschlussveranstaltungen zog es viele Neugierige zur Nacht der offenen Tür ins GESOBAU-Atelier, um einen Blick über die Dächer des beleuchteten Viertels zu werfen. Wer noch nicht genug hatte von der beeindruckenden Lichtkunst, der konnte Karten für eine Bustour zum Festival Of Lights quer durch Berlin gewinnen.

 

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Unangefochtener Höhepunkt bei den kleinen und großen Besuchern war jedoch die Möglichkeit, ein Glas-Dia vor Ort in der VIERTEL BOX selbst zu bemalen, um es direkt auf das gegenüberliegende Hochhaus mit dem lichtstärksten Projektor der Welt zu projizieren. Über 150 Dias wurden auf diese Weise individuell gestaltet und die sonst einfarbige Fassade mit den Kunstwerken zum Strahlen gebracht. »Wir sind überwältigt von den tollen Motiven und der großen Beteiligung der Bewohner«, sagt Irina Herz, GESOBAU-Bereichsleiterin im Märkischen Viertel.

 

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Text: Katharina Basedow

Fotos: Thomas Rafalzyk, Lia Darjes, Frank Herrmann

 

Von Gesobau,
16.12.2016