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Kind lässt Drachen steigen
Im Kiez

Höhenflug

Der Herbst ist die beste Zeit, um Drachen steigen zu lassen. Wie man einen Drachen bastelt, was man beim Fliegenlassen beachten sollte – und warum der Freizeitpark Lübars der perfekte Treffpunkt ist

Der Herbstwind ist die beste Voraussetzung für ein schönes Hobby: das Drachen­steigen. Es ist die ideale Freizeit­beschäftigung für die ganze Familie. Man bewegt sich gemeinsam an der frischen Luft, und verregnete Herbst­tage kann man nutzen, um gemeinsam Drachen zu basteln und zu verzieren.

Kinder haben schon mit simplen Papier­modellen ihre Freude. Die kann man zwar nicht steigen lassen, sie sehen aber toll aus an der Kita- oder Schultasche oder als Herbst­dekoration an der Fenster­scheibe. Und so geht es:

  1. Auf einem DIN-A4-Blatt ein Quadrat aufzeichnen und aus­schneiden. Am besten hilft dabei ein Erwachsener.
  2. Das Quadrat diagonal zur Hälfte falten, sodass ein Dreieck entsteht, und wieder öffnen. Die rechte und linke untere Außen­kante zur neuen Mittel­linie falten und fest­kleben – schon hat man die Form eines Drachens. 
  3. Nun den Drachen bemalen und verzieren. 
  4. An der unteren Spitze der Rückseite mit Klebe­band das Ende einer Schnur befestigen. 
  5. An dieser Drachenschnur sehen bunte Schleifen toll aus. Die kann man aus Krepp­papier herstellen. Einfach Rechtecke zuschneiden und wie eine Mund­harmonika falten. Die Drachen­schnur um die Mitte der Rechtecke knoten. Fertig!

Videoanleitung für Flug­drachen

Wer einen Flugdrachen basteln möchte, braucht etwas mehr Zeit und Materialien wie Transparent- oder Seiden­papier, eine Drachenschnur und Holzstäbe für das Drachen­kreuz. Im Internet gibt es zahl­reiche Bastel­videos, in denen alle Schritte genau erklärt werden. Eine einfache Anleitung gibt es hier.

Freizeitpark Lübars

Zum Steigenlassen von Drachen eignen sich große Wiesen ohne Bäume. Ein beliebter Treffpunkt für hierfür ist der Freizeit- und Erholungs­park Lübars in Reinicken­dorf, der ganz­jährig geöffnet ist (Haupt­zugang über die Quickborner Straße, Buslinie X21). Ein 85 Meter hoher Hügel bildet den Mittel­punkt der Anlage. Von dort aus hat man einen weiten Blick über Berlin und perfekte Wind­bedingungen, denn auf der großen Grün­fläche stehen kaum Bäume im Weg – es bleibt viel Platz zum Rennen und zum Lenken der Drachen. Wer den Ausflug mit mehr Aktivitäten verbinden will, findet im Freizeitpark Lübars auch einen Erlebnis­spiel­platz für Kinder oder Wander-, Reit- und Rad­wege. An Feldern entlang kann man bis zum Botanischen Volks­park Blanken­felde-Pankow laufen.

Auf die Plätze, fertig, hoch!

Einen Drachen steigen zu lassen ist nicht schwer. Ein ein paar Tipps zeigen, wie es geht: Hat man einen guten Platz gefunden, platziert man sich mit dem Rücken zum Wind. Dann ein paar Schritte zurück­gehen und langsam die Leine von der Spur wickeln, ohne dass der Drachen abhebt. Nun einen breiten Stand einnehmen und zuerst sanft, dann fester an der Leine ziehen. Sobald sich der Drachen neigt, kann er vom Wind erfasst und in die Luft befördert werden. Man muss also nicht immer gleich losrennen.

Alles im Blick

Die Sicherheit geht immer vor. Wichtig: Man sollte mindestens 600 Meter Abstand zu Strom­leitungen oder elektrischen Bahn­strecken einhalten und die Nähe zu Straßen und Flug­häfen meiden. Bei Gewitter darf man keinen Drachen starten. Landet ein Drachen wirklich in einer Stromleitung, sollte man die Schnur sofort loslassen und den zuständigen Energie­versorger anrufen. Auf dem Hügel im Freizeit­park Lübars lauern kaum Gefahren. Weder Strom­masten noch Straßen stören hier das Drachen­steigen. Auch deshalb wird der Ort als Eldorado für Drachen­liebhaber*innen bezeichnet.


Autorin: Kathrin Hollmer, Aufmacherbild: Aleksandar Nakic/iStock


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