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Gesobau

Welchen Schutz gibt es vor Starkregen?

In jeder Ausgabe beantworten wir eine aktuelle Frage, die unser ­Zusammenleben, uns als GESOBAU und Sie als unsere Mieter*innen angeht.

Der Klimawandel führt zu immer extremerem Wetter, von Hitzewellen bis zu Starkregen. Bilder von überschwemmten Kellern und Unterführungen gingen in den vergangenen Jahren durch die Presse. Besonders im Sommer kam nach tagelanger Hitze heftiger Regen über Berlin nieder. Klima­forscher*innen sagen, dass diese extremen Wetterlagen in Zukunft zunehmen.

„Wir berücksichtigen möglichen Starkregen sowohl bei Neubauten als auch bei Modernisierungen“, sagt Doris Vogelsang, Teamleiterin im Technik- und Investitionsmanagement der GESOBAU. Laut den Vorschriften des Berliner Senats müssen Bauherren einen Überflutungsnachweis erbringen, also nachweisen, wo und wie Regenmassen versickern und abfließen können.

Bei jedem Bauvorhaben wird der Boden genau auf seine Eigenschaften hin untersucht. „In Berlin haben wir häufig Böden, die zugleich sandig und stellenweise lehmig sind, die das Wasser also schwer aufnehmen“, sagt die Architektin Vogelsang. „Die Maxime lautet daher, so wenig Flächen wie möglich zu bebauen. Auch begrünte Dächer können einen Teil des Regens aufnehmen und zwischenspeichern.“

Schon einfache Maßnahmen verhüten schwere Unwetterschäden. Ein ausreichendes Gefälle vor den Lichtschächten und Eingangstüren oder Roste, die Wasser aufnehmen, stellen sicher, dass kein Wasser nach innen fließt. „Wenn diese Maßnahmen gut gemacht sind, sind sie sehr wirksam“, unterstreicht Doris Vogelsang. Nicht sichtbar sind Rückstaubehälter unter der Erde, die Regenwasser aufnehmen und zwischenspeichern, bevor sie es nach dem Regenereignis weiterleiten in die Kanalisation. Genaue Vorschriften regeln, wie viel Liter pro Sekunde in den öffentlichen Kanal abfließen dürfen. Bei einer Wetterwarnung sollten Mieter*innen Fenster und Türen geschlossen halten. Dringt Wasser in den Keller oder die Wohnung ein, sollten sie umgehend den*die Hausmeister*in verständigen.

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hallo.nachbar@gesobau.de 
Betreff: „Nachgefragt“


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