Gesobau

Tapetenwechsel – die GESOBAU zieht um

Neuer Standort, neues Logo und neue Farben: Was sich bei der Wohnungsbaugesellschaft ändert, erzählen Melanie Geyer und Christa Beck im Interview

Im Herbst ist es soweit: Die GESOBAU AG bezieht nach und nach den neuen Firmensitz im Stiftsweg 1 in Pankow. Alle Mitarbeiter*innen, die bis dahin in der Tino- Schwierzina- und der Borkumstraße in Pankow arbeiten, und fast alle, die am Wilhelmsruher Damm in Reinickendorf ihre Büros haben, kommen dann bis November unter einem Dach zusammen. Zweieinhalb Jahre hat der Um- und Ausbau des Gebäudes am Stiftsweg gedauert. Aber damit nicht genug: Das Unternehmen nutzt den Umzug für eine Erneuerung seines Erscheinungsbildes.

Und was ändert sich konkret? Wir haben zwei gefragt, die es genauer wissen. Melanie Geyer, Referentin in der Unternehmenskommunikation, hat die Überarbeitung des Corporate Designs begleitet. Architektin Christa Beck ist Projektleiterin auf der Baustelle am Stiftsweg.

Warum hat die GESOBAU ein neues Corporate Design bekommen?

Geyer: Das alte Erscheinungsbild, die Farben und der Slogan sind mehr als zehn Jahre alt. „Wohnfühlexperten“, wie wir uns lange genannt haben, würden wir heute nicht mehr sagen, und das Design ist auch etwas unmodern geworden.

Wofür stehen die neuen GESOBAU-Farben?

Geyer: Die Logos anderer Wohnungsbauunternehmen sind blau, grau, grün – auf Rot setzen die wenigsten, wir schon lange. Daran wollten wir unbedingt festhalten. Die Nuancen des neuen Logos stehen für ein lebendiges, innovatives, modernes Unternehmen, das sich von anderen abhebt. Gleichzeitig sollte es nicht zu verspielt sein, daher die klare Schrift und weiterhin die Großbuchstaben. Bei einem neuen Logo muss man auch immer bedenken, wo es überall zum Einsatz kommt.

War modern auch ein Leitbegriff für das neue Gebäude?

Beck: Ja, in jedem Fall. Auch beim Bau wollten wir in die Zukunft denken – wir haben beispielsweise ein Gründach und unterirdische Wasserspeicher für Regenwasser. Außerdem wollen wir moderne Arbeitsplätze schaffen, die ein zeitgemäßes Arbeiten ermöglichen. Es gibt viele Kommunikationszonen, in denen Smartboards hängen. Da können sich die Kolleg*innen unkompliziert austauschen.

Warum haben Sie sich für den architektonischen Entwurf entschieden, der die Grundlage für den Umbau bildet?

Beck: Am Stiftsweg gab es ja immer ein GESOBAU-Gebäude, zum Teil aus schönem, altem Backstein. Uns hat das Konzept am meisten überzeugt, dass die alten Gebäudeteile erhalten und durch einen neu gebauten Teil verbunden hat. Außerdem haben wir viel vom Baumbestand auf dem Gelände bewahrt. Wir befinden uns in direkter Nachbarschaft zum denkmalgeschützten Amalienpark. Es war uns auch wichtig, uns harmonisch in die Umgebung einzufügen.
 

Und wie findet man ein neues Corporate Design?

Geyer: Das war ein längerer Prozess, inklusive verschiedener Arbeitsgruppen, an denen auch der Vorstand beteiligt war, und der Suche nach einer geeigneten Agentur, die das Design anhand unserer Vorstellungen entwickelt. Wir haben hier schließlich mit Studio GOOD zusammengearbeitet, einer Berliner Designagentur.

Wie viele Vorlagen mussten Sie intern anpassen?

Geyer: Also 1000 waren das bestimmt. Oder mehr. Vom Geschäftsbrief bis zum Hausaushang wurde alles neu gestaltet.

Was ändert sich für die GESOBAU Mieter*innen?

Neue Adresse und Servicecounter in Pankow
Stiftsweg 1, 13187 Berlin 

Servicecounter im Märkischen Viertel 
Im alten GESOBAU-Hauptsitz am Wilhelmsruher Damm 142

Sprechzeiten für beide Adressen
Mo, Mi, Do 10.00 – 16.00 Uhr
Di 10.00 – 18.00 Uhr 

Ihre*n Kundenbetreuer*in erreichen Sie wie gewohnt unter der bekannten Telefonnummer

Fotos: Thomas Bruns