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Gesobau

Mit Hausmeister Uwe Leu bleibt alles schön

Hausmeister*innen – das sind die Held*innen im Hintergrund eines Wohnblocks. Sie sind die erste Anlaufstelle, wenn das Wasser nicht läuft, die Müllentsorgung nicht klappt oder Hilfe benötigt wird. Vor allem aber kennen sie ihre Häuser und Bewohner*innen wie niemand sonst. Wir stellen einige Hausmeister*innen der GESOBAU genauer vor. Heute: Uwe Leu, Hausmeister in den Neubauten der GESOBAU am Havelländer Ring in Berlin-Hellersdorf

„Das Schönste ist doch, wenn man jemandem helfen kann“, sagt Uwe Leu. Als Hausmeister kann er jeden Tag Menschen helfen und ihnen den Tag retten – zumindest ein bisschen. Mal klemmt eine Balkontür, mal muss eine Mischbatterie ausgewechselt oder ein Abfluss neu installiert werden. Uwe Leu kümmert sich um die entsprechenden Termine. Was zu tun ist, erkennt er auf einen Blick. Der 58-Jährige bringt als gelernter Maschinen- und Anlagenführer sowie Schlosser handwerkliches Geschick mit. Viele Jahre hat er außerdem auf dem Bau gearbeitet. Seit er seinen Beruf aus gesundheitlichen Gründen aufgeben musste, arbeitet er als Hausmeister. Für die GESOBAU ist er seit November 2020 tätig, seit 1. Juli betreut er die Neubauten der GESOBAU am Havelländer Ring in Berlin-Hellersdorf. 

„Als Hausmeister arbeitet man oft im Verborgenen.“

Jeden Morgen dreht er als erstes eine Runde durch die Anlage, prüft, ob die Haustüren und Fahrstühle funktionieren, ob alle Lampen leuchten und die Heizung funktioniert. Bei seinen Rundgängen durch die Gebäude räumt er jeden Tag ein bisschen auf – „so bleibt es immer ordentlich“, sagt er. Tagsüber rufen Mieter*innen an, er vereinbart Termine mit Firmen und kontrolliert Arbeiten an Baustellen oder die der Hausreinigung. „Alle zwei, drei Tage räume ich die Müllhäuser auf, weil manchmal Bewohnerinnen und Bewohner ihren Sperrmüll dort abstellen.“ Ein Großteil der Mieterinnen und Mieter bekommt von Uwe Leus Arbeit kaum etwas mit. „Die meisten sind selbst berufstätig und tagsüber nicht zu Hause“, sagt er. „Als Hausmeister arbeitet man oft im Verborgenen.“

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Ein grüner Daumen, handwerkliches Geschick und ein Organisationstalent gehören für ihn zu den Fähigkeiten, die man als Hausmeister mitbringen sollte. Auch privat tischlert er und arbeitet für den Berliner Handballverein „Füchse Berlin“. Früher begleitete er seine Tochter zu ihren Handballspielen, seit 2011 ist er Helfer beim Verein und kümmert sich um die Bandensteuerung. 

Im Alltag wünscht er sich manchmal, die Menschen würden etwas mehr Rücksicht aufeinander nehmen. Meistens ist er zufrieden mit seinen Mieterinnen und Mietern, aber manche halten sich nicht an die Regeln. „Das macht ein vernünftiges Zusammenleben natürlich schwer“, sagt Uwe Leu. „Wenn jeder wenigstens ein bisschen an das gemeinschaftliche Wohl denkt, wäre das Zusammenleben gleich viel angenehmer – und zwar für alle.“ Uwe Leu legt Wert auf Ordnung. „Die Gebäude werden mir anvertraut und sollen natürlich so bleiben, wie ich sie übergeben kriege – sauber und ordentlich“, sagt er. „Ich sorge dafür, dass ein schönes Umfeld auch schön bleibt.“


Autorin: Kathrin Hollmer; Aufmacherbild: Verena Brüning


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