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Elisa Jurowiec und Ahmad Abo Dai blicken positiv in die Zukunft. Die Ausbildung bei der GESOBAU bietet ihnen viele Möglichkeiten, sich beruflich zu verwirklichen

Gesobau

Lernen und Arbeiten bei der Gesobau

Die Wohnungswirtschaft ist eine spannende Branche. Als Ausbildungsbetrieb sorgt die GESOBAU für Nachwuchs, der den Überblick behält

Elisa Jurowiec erinnert sich noch genau an ihre erste Aufgabe als Auszubildende bei der GESOBAU. Eine Hunde­genehmigung sollte sie aus­stellen, die eine Mieterin zur Haltung ihres Haus­tieres berechtigt. „Ich war bereits überfordert vom IT-System. In all der Aufregung hat mich der Anblick des kleinen süßen Hundes sehr beruhigt, von dem die Antrag­stellerin ein Bild mitgeschickt hatte“, erinnert sich die Auszubildende, die inzwischen im dritten Lehrjahr ist. Der Arbeitsweg führt Elisa Jurowiec in den Pankower Stiftsweg, wo sich der moderne Unternehmens­sitz der GESOBAU befindet. Die Büros verteilen sich über das alte Back­stein­gebäude und einen modernen Anbau. Offene Küchen und Sitzecken fördern den kollegialen Austausch. Neben dem Eingang summen auf einer Wild­blumen­wiese zwei Bienen­völker, deren Namen die Kolleg*innen ausgesucht haben.

Elisa Jurowiec und Ahmad Abo Dai vor der Zentrale der GESOBAU in Pankow

Elisa Jurowiec und Ahmad Abo Dai vor der Zentrale der GESOBAU in Pankow

Foto: Verena Brüning
In dem modern sanierten Hauptsitz arbeiten 380 der insgesamt 485 Angestellten

In dem modern sanierten Hauptsitz arbeiten 380 der insgesamt 485 Angestellten

Foto: Verena Brüning

Ausbildung bei der GESOBAU

Jedes Jahr stellt die GESOBAU rund 15 neue Auszubildende ein. Die meisten von ihnen lernen wie Elisa Jurowiec den Beruf der Immobilien­kauf­frau oder des Immobilien­kauf­mannes. Aber die GESOBAU bildet auch Kaufleute für Büro­management und alle zwei Jahre Veranstaltungs­kauf­leute für die Unternehmens­kommunikation aus. Zudem gibt es zwei bis drei Studierende, die neben der praktischen Ausbildung im Unternehmen den Studiengang Vermögens­management oder Technisches Facility Management gewählt haben.

Im Jahr 2021 haben laut Statistischem Bundesamt rund 467.100 Personen in Deutschland einen Ausbildungs­vertrag in der dualen Berufs­ausbildung abgeschlossen. Damit sind die Zahlen nach dem historischen Corona­tief­stand im Jahr zuvor wieder leicht gestiegen. Dennoch waren in Berlin und Brandenburg zwei Monate vor dem Ausbildungs­start 2022 noch etwa die Hälfte der Ausbildungs­plätze nicht besetzt. Die GESOBAU bekomme zwar auch weniger Bewerbungen als noch vor zehn Jahren, räumt Personal­leiter Thorsten Kube ein.

Als mehrfach ausgezeichnete Arbeitgeberin – gerade hat die Industrie- und Handels­kammer (IHK) dem Unternehmen erneut ihr Zertifikat für „Exzellente Ausbildungs­qualität“ verliehen – habe sie zum Ausbildungs­start im August 2022 aber alle Plätze mit geeigneten Kandidat*innen besetzen können, erklärt er. „Wir bilden für den eigenen Bedarf aus und machen allen Absolvent*innen ein Übernahme­angebot“, betont er. Voraus­setzung für angehende Immobilien­kauf­leute ist bei der GESOBAU das Abitur. „Die Ausbildung gehört zu den anspruchs­vollsten über­haupt“, so Thorsten Kube. „Sie umfasst unter anderem viel Mathematik und verschiedene Rechts­gebiete.“

Interessiert an einer Karriere bei der GESBOBAU?

Mehr Informationen zur Bewerbung, Benefits sowie aktuellen Ausbildungs- und Stellen­angeboten gibt es hier: www.gesobau.de/die-gesobau/karriere

Vielfältig wachsen am Arbeits­platz

Elisa Jurowiec hat nach dem Abitur erst einmal gejobbt und ist gereist, bis sie sich über verschiedene Interessens­tests für eine Berufs­lauf­bahn in der Immobilien­branche entschied. „Die GESOBAU fiel mir mit ihrem modernen Internet­auftritt und ihren Werten wie Nach­haltigkeit und soziales Wohnen auf. Aber auch die vielen Neu­bau­projekte fand ich sehr spannend“, sagt die 22-Jährige. Besonders gut gefällt Elisa Jurowiec die Chance, in viele, ganz unter­schiedliche Abteilungen rein­schnuppern zu können. Sie war neben den Kunden­centern, der Buch­haltung und der Bau­technik auch im Bereich Betriebs­kosten und in der Vermietung.

In welchen Abteilungen und für wie lange die Aus­zu­bildenden arbeiten, legt Petra Ebert in sogenannten Durch­lauf­plänen fest. Die Ausbildungs­leiterin der GESOBAU begleitet ihre Azubis und wählt sie auch mit aus. „Soziale Kompetenzen sind mir sehr wichtig, denn unsere Mitarbeitenden haben in fast allen Abteilungen viel mit Menschen zu tun“, sagt sie. „Auch bei Konflikten müssen sie einen kühlen Kopf bewahren und angemessen reagieren können.“ Mit den höheren Jahr­gängen organisiert Petra Ebert jedes Jahr einen Kennen­lern­tag für die „Neuen“ vor Ausbildungs­beginn. „In den ersten Tagen im Unternehmen lernen die Azubis das Haus kennen und bekommen eine Einführung in die wichtigsten organisatorischen und technischen Dinge“, erklärt sie. Beim Start helfen ihnen auch Pat*innen, Auszubildende aus dem zweiten Lehrjahr. 

Von der Ausbildung in die Festanstellung

Ahmad Abo Dai ist als gewählter Jugend­aus­bildungs­vertreter Ansprechpartner für die Sorgen der Azubis, Studierenden und Mitarbeitenden im Alter von 17 bis 25 Jahren. Vor einem Jahr schloss der gebürtige Syrer seine Ausbildung zum Immobilien­kauf­mann ab. Nach zwölf Monaten in der Kunden­betreuung hat er nun seine neue Stelle als Vertriebs­koordinator angetreten. Dort kümmert sich der 25-Jährige um die Vermietung von Neubau­projekten, Statistik und Controlling. Eine andere Sprache und Kultur gut zu kennen, hilft ihm im täglichen Austausch mit den Mieter*innen. Bei Kunden­terminen wird er hin und wieder auf Arabisch angesprochen. Er vermittelt und erklärt gerne in der gemeinsamen Muttersprache.

Der ehemalige Azubi Ahmad Abo Dai hat heute seinen Platz als Vertriebskoordinator bei der GESOBAU gefunden

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Foto: Verena Brüning
Sein Wissen und seine Erfahrung teilt er gern mit den neuen Auszubildenden

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Foto: Verena Brüning

 

Gern erinnert sich Ahmad Abo Dai an seine Anfänge im Betrieb. „Ich habe die GESOBAU als ehren­amtlicher Integrations­lotse und Übersetzer für Arabisch im Rathaus Reinickendorf kennen­gelernt“, sagt er. Dass Azubis das Projekt mit großzügigen Zeit­spenden unter­stützt haben, hat ihn nach­haltig beeindruckt. Bis heute engagieren sich die Auszubildenden für diverse Projekte. Sie unter­stützen etwa Geflüchtete und organisieren Events für Senior*innen. Zusammen mit dem sozialen Quartiers­management haben sie zuletzt einen informativen Flyer zum Thema Stadt­natur für Mieter*innen der GESOBAU gestaltet.

Lebenslanges Lernen

Wie eine Karriere bei der GESOBAU aussehen kann, zeigt ein Blick auf den Lebens­lauf von Petra Ebert. Bevor sie vor zehn Jahren die Ausbildungs­leitung über­nahm, arbeitete sie bereits in der Unter­nehmens­kommunikation und im Immobilien­vertrieb – drei ganz unterschiedliche Jobs im selben Unternehmen. „Ich finde es toll, dass man den eigenen Mitarbeitenden immer wieder neue Chancen und Heraus­forderungen bietet, sich innerhalb des Unternehmens zu entfalten“, sagt sie. 

Petra Ebert arbeitet seit 29 Jahren bei der GESOBAU und hat in ihrer Karriere diverse Stationen durchlaufen

Petra Ebert arbeitet seit 29 Jahren bei der GESOBAU und hat in ihrer Karriere diverse Stationen durchlaufen

Foto: Verena Brüning
Immer im Austausch: Thorsten Kube und Petra Ebert begleiten aktuell 33 Auszubildende und sieben dual Studierende auf ihrem Ausbildungsweg

Immer im Austausch: Thorsten Kube und Petra Ebert begleiten aktuell 33 Auszubildende und sieben dual Studierende auf ihrem Ausbildungsweg

Foto: Verena Brüning

Flexibilität als Arbeit­geber ist heute essenziell, weiß Thorsten Kube. „Wenn sich Team­mitglieder beruflich verändern möchten, haben wir dafür ein offenes Ohr“, sagt er. Betriebs­vereinbarungen regeln unter anderem Entwicklungs- und Aufstiegs­chancen durch Richt­linien für interne Stellen­aus­schreibungen sowie die berufliche Weiter­entwicklung. Auch ein berufs­begleitendes Bachelor- oder Master­studium hat die GESOBAU schon ermöglicht. Thorsten Kube beobachtet, dass die Vereinbarkeit von Beruf und Privat­leben für viele Menschen immer wichtiger wird. „Sofern es die Tätigkeit zulässt, können unsere Mitar­beitenden die Hälfte der Zeit mobil arbeiten“, sagt er. „Unser Ziel ist es, dass sich die Kolleg*innen lang­fristig bei uns wohlfühlen und sich beruflich wie persönlich weiter­entwickeln können.“

Dazu gehört auch, dass sich Führungs­kräfte Zeit für die Auszubildenden nehmen. Mit ihrer Mentorin aus der Vorstands­etage trifft sich Elisa Jurowiec alle drei bis vier Monate. „Wir sprechen über Berufliches, aber auch über private Dinge. Sie hat mir schon viele hilf­reiche Tipps gegeben.“ In einem Jahr legt Elisa Jurowiec ihre Prüfung bei der IHK ab – und weiß bereits, wo sie dann arbeiten möchte. Im Kunden­center 1, das fürs Märkische Viertel zuständig ist, hat es ihr bisher am besten gefallen. „Wenn dort eine Stelle für mich frei wird, wäre das ein Traum“, sagt sie.

Elisa Jurowiec freut sich auf ihre Zukunft bei der GESOBAU

Elisa Jurowiec freut sich auf ihre Zukunft bei der GESOBAU

Foto: Verena Brüning
Preisgekrönt: Bereits fünf Mal wurde die GESOBAU bereits für Arbeitsplatzqualität und Arbeitgeberattraktivität ausgezeichnet

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Foto: Verena Brüning


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