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Gegen das Vergessen

Im September und Oktober zeigt der Arbeitskreis »Demenzfreundliche Kommune Reinickendorf« in der VIERTEL BOX Spielfilme und Dokumentationen zum Thema Demenz. Experten geben fachlichen Rat.

Das Risiko, an einer Demenz zu erkranken, erhöht sich mit zunehmendem Alter. Mit diesem Krankheitsbild sind häufig Ängste, falsche Vorstellungen und Vorurteile verbunden. Wer dement ist, gilt schnell als verrückt, fühlt sich unverstanden und alleingelassen. Demenz ist eine Krankheit, die nicht nur den Betroffenen selbst betrifft, sondern auch Angehörige, Nachbarn, Freunde oder Bekannte.

Bis zu 1,6 Millionen Menschen sind heute in Deutschland an Demenz erkrankt, Tendenz deutlich steigend. Aufgrund der demografischen Entwicklung könnte sich die Zahl der demenziell erkrankten Menschen bis zum Jahr 2050 sogar verdoppeln. Der Arbeitskreis »Demenzfreundliche Kommune Reinickendorf« möchte sich daher mit einem ganz eigenen Blick diesem Thema nähern und hat eine Filmauswahl zusammengestellt, die der Verein CVJM in den nächsten Wochen in der VIERTEL BOX präsentiert. Die Filmreihe soll auf das Thema Demenz aufmerksam machen, informieren und aufklären, um der Ausgrenzung von Menschen mit Demenz entgegenzuwirken. Es erfolgt eine themenbezogene Begleitung durch Experten aus der Gesundheits-,
Sozial- und Pflegewirtschaft.

Von Gesobau,
23.06.2016

TERMINE

14. September: »Wie ein einziger Tag«

12. Oktober: »Still Alice«

VIERTEL BOX, Märkisches Viertel, Wilhelmsruher Damm, gegenüber dem Märkischen Zentrum, 15 – 17 Uhr