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Für jeden Lebensentwurf der passende Raum

Im Frühjahr 2017 werden die Bauarbeiten in den »Uferhöfen« abgeschlossen sein. Die Vermarktung der insgesamt 180 neuen Wohnungen direkt an der Panke hat bereits begonnen.

Noch haben die Bauleute das Sagen in den drei Mehrfamilienhäusern, die sich an der Ufer- und Bornemannstraße vier- bis siebengeschossig emporrecken. »Doch die Liste derer, die bereits jetzt ihr Interesse an einer der Wohnungen signalisiert haben, wächst beständig«, sagt Mandy Frick, Leiterin der Vermietung bei der GESOBAU. »Mit unserem Neubauprojekt im Gesundbrunnen-Kiez haben wir offensichtlich einen Nerv getroffen.« 180 neue Wohnungen entstehen in den Gebäuden auf dem 6.200 Quadratmeter großen Areal am Ufer der Panke. Damit sind die »Uferhöfe« das erste eigene Projekt der 2014 gestarteten GESOBAU-Neubauoffensive. Im Frühjahr 2017 werden die Bauarbeiten abgeschlossen sein, 20 Wohnungen in Haus C sind fast fertig. »Da können wir schon mit der Vermarktung beginnen«, sagt Mandy Frick. Auch die Musterwohnung steht Interessierten bereits offen: eine 1,5-Zimmer-Wohnung im ersten Stock von Haus C, mit Fußbodenheizung und Parkett, mit offener Kü- chenzeile und Balkon. Für Frick ein gutes Beispiel für den Wohnkomfort, der die künftigen Mieter in den »Uferhöfen« erwartet.

TEIL DER GESOBAU-NEUBAUOFFENSIVE

Derzeit hat die GESOBAU rund 41.000 Wohnungen im Bestand, in zehn Jahren sollen es 52.000 sein. Das sieht die »Wachstumsstrategie 2026« der Wohnungsbaugesellschaft vor – die beim Senat gut ankommt. »Berlin braucht dringend bezahlbare Mietwohnungen. Alle Bauherren einschließlich der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften sind deshalb stärker denn je gefordert, den Wohnungsneubau voranzutreiben«, sagt Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel. Nur das bringe Entspannung auf dem Wohnungsmarkt. »Die GESOBAU trägt mit ihrer Wachstumsstrategie und Projekten wie den Uferhöfen dazu bei.« Schon neun Monate nach der Grundsteinlegung für die »Uferhöfe« konnte die GESOBAU mit den Bauleuten im Juni die Fertigstellung der Rohbauten feiern. Jetzt, gute drei Monate später, bestimmen Elektriker und Maler, Parkett- und Fliesenleger das Bild in den Häusern. »Haus B und C werden gerade von außen verputzt«, erläutert Thomas Zawichowski, Bauleiter beim Generalunternehmer, der MIB Märkischen Ingenieur Bau GmbH.

GRÜNE IDYLLE AM WASSER

Bis zu 180 Handwerker 30 verschiedener Gewerke sind derzeit auf der Baustelle im Einsatz. Die haben sich längst daran gewöhnt, dass Radfahrer und Spaziergänger auf ihrer Tour entlang der Panke einen kurzen Stopp einlegen, um sie bei ihrer Arbeit zu beobachten. Und sind über das große Interesse am Neubaukomplex nicht verwundert – bezahlbarer Wohnraum in attraktiver Lage ist schließlich begehrt. Genau den bietet die GESOBAU in den »Uferhöfen«: Von den 180 Wohnungen werden 57 öffentlich gefördert – aus der Wohnungsbauförderung des Berliner Senats – und für durchschnittlich 6,50 Euro pro Quadratmeter vermietet. »Die künftigen Mieter erleben hier eine kleine grüne Idylle am Wasser – ohne auf die Vorteile verzichten zu müssen, die eine Metropole bietet«, schwärmt Frick. U-Bahnhof sowie Haltestellen von Bus und Straßenbahn sind nur wenige Straßen und Gehminuten entfernt. Im gewachsenen Kiez rund um die »Uferhöfe« haben sich Läden mit individuellen Angeboten, Supermärkte und Lokale etabliert. Auch die Berliner Kunst- und Kulturszene hat den Kiez für sich entdeckt und erfüllt ihn mit Leben. Was dem GESOBAU-Konzept entgegenkommt: »Wir wünschen uns für die Uferhöfe einen Mix aus Familien, Paaren und Singles jeden Alters, Senioren und Studenten«, sagt Frick. Die Wohnflächen der 1,5- bis 4,5-Zimmer-Wohnungen variieren zwischen 36 und 118 Quadratmetern. »Das gibt jedem Lebensentwurf den passenden Raum.« 84 Wohnungen haben 2,5 Zimmer und eine Fläche zwischen 60 und 70 Quadratmetern. Das Gros ist barrierearm und überwiegend per Aufzug zu erreichen.

MITEINANDER DER GENERATIONEN FÖRDERN

»Das kommt an, das war auch am ›Tag des Neubaus‹ ablesbar«, sagt Sophie Preuß, GESOBAU-Bereichsassistentin für Neubau. Die städtischen Wohnungsbaugesellschaften ermöglichten den Berlinern Ende Juni einen Blick hinter die Bauzäune. 300 Interessierte schauten in den »Uferhöfen« vorbei und nahmen an Führungen durch die mit Loggia oder Balkon ausgestatteten Wohnungen teil. »Besonders mit den geplanten Mietergärten konnten wir bei vielen Besuchern punkten«, erzählt Frick. Genauso wie mit der Idee, Beete in den Innenhöfen von den Mietern nach eigenem Geschmack gestalten und pflegen zu lassen. Zwei Spielflächen mit Sitzgelegenheiten sollen das Miteinander der Generationen befördern. »Die meisten Fans fanden allerdings unsere großen Wohnungen in den Staffelgeschossen«, sagt Frick. Dabei handelt es sich um aufgesetzte Dachgeschosse. Bauleiter Zawichowski weiß, warum: »Ist doch klar, des Ausblicks wegen – zu Füßen die Panke und in der Ferne die Spitze des Fernsehturms am Alexanderplatz.« Der ist, nur fünf Kilometer entfernt, in wenigen Minuten zu erreichen. Das Thema Mobilität habe bei der Gestaltung der »Uferhöfe« eine wesentliche Rolle gespielt, erklärt Sophie Preuß. So ist nicht nur eine Anwohnertiefgarage mit 61 Stellplätzen vorgesehen, sondern auch fünf barrierefreie Stellplätze und 360 teils überdachte Fahrradstellplätze. Schließlich führt der vor der Haustür verlaufende Radweg entlang der Panke direkt ins Stadtzentrum.


Text: Katrin Starke

Fotos: Thomas Bruns

Von Susanne Stöcker,
27.09.2016

Mehr Informationen

zum Neubau »Uferhöfe« bekommen Sie auf unserer Website unter www.gesobaut.de