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Das richtige Maß

Mit der Tochtergesellschaft berlinwohnen Messdienste GmbH erbringt die GESOBAU seit 2016 Messdienstleistungen aus eigener Hand. Die Geschäftsführer der Gesellschaft im Interview über die Vorteile für GESOBAU-Mieter und zukünftige technische Möglichkeiten.

Welchen Vorteil haben die Mieter durch die Erbringung von Messdienstleistungen durch ein Tochterunternehmen der GESOBAU?

Jochen Brandt: Wir koppeln uns durch die Gründung der eigenen Tochtergesellschaft von der Preisgestaltung der großen Messdienstleistungsunternehmen ab. Gleichzeitig kann das Leistungsspektrum für die Mieter zum Beispiel durch Verbrauchsinformationen kostengünstig erweitert werden.

Was genau sind »Messdienstleistungen«?

Katrin Petz: Messdienstleistungen sind die Installation, Wartung und Ablesung der Wasserzähler und Heizkostenverteiler. Bis Ende 2020 werden wir sukzessive sämtliche GESOBAU-Bestände mit der Messtechnik der berlinwohnen Messdienste GmbH ausrüsten. Dabei kommt die neueste Technik zum Einsatz, welche uns auch perspektivisch die Möglichkeit weiterer Dienste bietet.

Welche Vorteile bietet die neue Technik?

Brandt: Durch die neue Messtechnik wird die Qualität und Verfügbarkeit der Messdaten verbessert und der Vermieter kann so schneller auf Probleme reagieren, wenn beispielsweise in einer leeren Wohnung der Wasserhahn tropft. Durch die neue Technik zudem besteht die Möglichkeit, dass die Mieter auch selber Auswertungen ihres Wasser- und Wärmeverbrauchs ansehen können, um diesen dann aktiv steuern bzw. optimieren zu können. Hieran wird gerade gearbeitet.

Wie wird mit dem Thema Datenschutz und Datensicherheit umgegangen?

Petz: Die Verbrauchsdaten werden über Netzwerkknoten in den Häusern verschlüsselt per Funk übertragen. Übertragen werden ausschließlich die Zählernummer und die Ablesewerte. Eine Zusammenführung mit den Liegenschaftsdaten findet erst bei der berlinwohnen Messdienste GmbH statt.

Das bedeutet, dass für die Ablesung zukünftig niemand mehr in die Wohnung kommen muss?

Brandt: Richtig, nur einmalig zum Einbau und dann nach Ablauf der Eichfrist, das heißt nach fünf bzw. 10 Jahren, zum Austausch der Messgeräte müssen Monteure in die Wohnung der Mieter. Die regelmäßig notwendige Ablesung des Wasser- und Wärmeverbrauchs erfolgt per Funk.

Wird das Leistungsspektrum noch erweitert?

Brandt: Perspektivisch werden wir auch Serviceleistungen in den Bereichen Smart Metering und Smart Home anbieten können. Hierzu zählen zum Beispiel die Unterstützung der Mieter bei der Optimierung des Energie- und Wasserverbrauchs basierend auf einer Analyse ihrer Verbauchswerte. Assistenzsysteme, wie zum Beispiel Bewegungs- und Einbruchsmelder oder medizinische Sensoren, sind ebenfalls wichtige Themengebiete für uns, die nicht nur für ältere Menschen interessant sein dürften. Mit diesen Services können wir mittelfristig Optimierungspotenziale erschließen und unseren Mietern den Alltag erleichtern.

Kontakt: www.bw-messdienste.de

Von Gesobau,
16.12.2016