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Armaturen richtig einbauen

Eigenhändige Installation von Geräten an die Wasserversorgung gefährdet die Trinkwasserqualität.

Es genügen schon Kleinigkeiten, um eine Wohnung aufzuwerten: eine neue Lampe, ein neuer Spiegel oder auch ein moderner Wasserhahn. Bei einem Besuch im Baumarkt oder einer Recherche im Internet wird schnell klar: Die Auswahl an Armaturen für die Wasserversorgung ist schier endlos. Ob Einhebelmischer, Zweigriffarmaturen oder Thermostat-Mischbatterie – für jeden Geschmack ist etwas dabei. Doch nicht alle Geräte eignen sich für die eigene Wohnung oder sind gar zugelassen. Die Konsequenzen sind enorm: »Wenn die Armatur nicht fachgerecht eingebaut wird oder nicht zugelassen ist, kann es aufgrund von Bakterien zu einer Beeinträchtigung der Trinkwasserqualität kommen«, warnt GESOBAU-Techniker Manfred Plackties.

Nicht selten probieren Mieter, die neue Armatur eigenständig an die Wasserversorgung anzuschließen. Im Internet findet man heutzutage für alles eine Anleitung. Doch besonders bei Trinkwasser ist große Vorsicht geboten: »Trinkwasser ist ein Lebensmittel. Daran sollten nur Experten arbeiten, sonst kann es zu schweren gesundheitlichen Folgen für die Bewohner des Hauses kommen«, sagt Plackties. Nach der Trinkwasserverordnung muss Trinkwasser so beschaffen sein, dass durch seinen Genuss oder Gebrauch keine Schädigungen der menschlichen Gesundheit, insbesondere durch Krankheitserreger, zu befürchten ist. Arbeiten an Trinkwasseranlagen dürfen deshalb nur durch eine zugelassene Fachfirma nach den anerkannten Regeln der Technik durchgeführt werden, die sich Privatpersonen nicht kurzerhand anlesen können.

Informieren Sie daher in jedem Fall Ihren Kundenbetreuer bei der GESOBAU, wenn Sie Arbeiten an Wasseranschlüssen vornehmen möchten. Wir stellen Ihnen den Kontakt zu einer Fachfirma zur Verfügung, die den fachlichen Einbau Ihrer neuen Armatur und die Wasserqualität für das gesamte Haus sicherstellt.

Von Gesobau,
16.12.2016