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1.000 neue Wohnungen für Berlin

Mit einem symbolischen Spatenstich in Pankow und Lichtenberg feierten die GESOBAU und die HOWOGE den Startschuss für den Bau der Wohnungen. In gut zwei Jahren sind die Wohnungen bezugsfertig. Ein Drittel der Wohnungen wird zu geförderten Mieten angeboten.

Zwei Wochen vor der Berliner Abgeordnetenhauswahl hatte Andreas Geisel, Berlins Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, an einem Montagmorgen im September alle Hände voll zu tun: Gleich zweimal nahm er einen Bauspaten in die Hand, um in der Tradition des ersten Spatenstichs den Baubeginn von zwei Großprojekten zu ehren. Bauherren, Architekten und Ehrengäste aus der Politik kamen zusammen und schaufelten feinsten Berliner Bausand aus der zukünftigen Baugrube. Die städtischen Schwesterunternehmen GESOBAU und HOWOGE hatten an diesem herbstlichen Morgen zu einem Doppel-Spatenstich geladen, um Berlin mit rund 1.000 weiteren Mietwohnungen bis Ende 2018 zu versorgen. Für beide Unternehmen sind die Bauvorhaben »Mendelstraße« und »Lindenhof« mit jeweils 351 und 575 Mietwohnungen ihre bisher größten Neubauprojekte seit dem Start der Neubauoffensive.

GESOBAU: NEUBAU IN DER MENDELSTRAßE

Die GESOBAU errichtet zwei Gebäude mit 351 Wohnungen auf dem 14.000 m² großen Baugrund in der Mendelstraße 6-22, auf dem bisher noch kein Wohnhaus stand. Der fünfgeschossige Neubau mit einem zusätzlichen Staffelgeschoss hat eine Wohnfläche von insgesamt 25.000 m² und orientiert sich als Blockrandschließung mit Innenhofbebauung an der umliegenden Architektur. Rund ein Drittel der Wohnungen können Wohnungssuchende mit einem Wohnberechtigungsschein zu Nettokaltmieten ab 6,50 €/m² mieten. Und auch der demografische Wandel wird berücksichtigt: Alle 351 Wohnungen sind barrierearm, hinzu kommen 58 barrierefreie Wohnungen. Im August lud die GESOBAU zu einer Informationsveranstaltung zum Neubau »Mendelstraße« ein, bei der das Neubauprojekt rund 100 interessierten Anwohnern der direkten Nachbarschaft vorgestellt wurde. In einem konstruktiven Austausch wurden alle offenen Fragen vom Entwurfsarchitekt der BE Berlin GmbH, dem Bezirksstadtrat JensHolger Kirchner, dem Generalübernehmer der Ed. Züblin AG und der GESOBAU beantwortet.

HOWOGE: NEUBAU IM LINDENHOF

Der Spatenstich der HOWOGE in Lichtenberg wurde in der Gotlindestraße 2-20 auf dem sieben Hektar großen Areal des ehemaligen Kinderkrankenhauses gesetzt. Angrenzend an den Landschaftspark Herzberge entstehen im »Lindenhof« fünf Gebäude in drei Themenhöfen mit unterschiedlichen Wohnungs- und Gebäudetypen für Singles, Familien und Senioren. Von 575 Mietwohnungen werden rund 140 Wohnungen gefördert sein.

SICHERHEIT VOR HOHEN MIETEN

Und der Senator? Der war mit den Bauvorhaben der zwei Schwesterunternehmen sehr zufrieden: »Wir setzen heute den ersten Spatenstich für rund 1.000 neue bezahlbare Wohnungen, die Berlin dringend braucht«, sagte Andreas Geisel. »Jede neue Wohnung, die in landeseigenen Besitz kommt, ist eine gute Nachricht für die Wohnungssuchenden in unserer Stadt. Diese Wohnungen bieten Sicherheit vor hohen Mieten und genießen besonderen Schutz durch unser Mietenbündnis. Das Land Berlin wird den Bestand an landeseigenen Wohnungen auf insgesamt 400.000 erhöhen.«


Text: Jana Geitner

Fotos: Rene Zieger

Von Susanne Stöcker,
27.09.2016

Mehr Informationen

zum Neubau in der Mendelstraße bekommen Sie auf unserer Website unter www.gesobaut.de