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Wohn-ABC

T wie Tierhaltung

Rücksichtsvolles Zusammenleben mit Bello und Mieze.

Spielkameraden, geduldige Zuhörer, Familienmitglieder, manchmal Aufpasser, oft sogar Kinderersatz: Rund 30 Millionen Haustiere bereichern das Leben der Deutschen. Doch gerade in der Stadt ist das Verantwortungsbewusstsein der Tierhalter besonders gefordert, sei es gegenüber Nachbarn oder gegenüber Passanten. Für die Mieterinnen und Mieter der GESOBAU gibt es klare Regeln zum Zusammenleben mit den animalischen Mitbewohnern.

Meist völlig unproblematisch ist die Haltung von Katzen und Kleintieren wie Meerschweinchen, Goldhamstern, Schildkröten oder Zierfischen. Dies ist den Mietern ohne Genehmigung erlaubt. Natürlich ist darauf zu achten, dass Nachbarn nicht durch Lärm, Schmutz oder Geruch belästigt werden. Katzen- oder Kleintierstreu gehört übrigens immer in den Hausmüll und nie in die Toilette.

Beim sprichwörtlich besten Freund des Menschen ist hingegen mehr Umsicht geboten: Für die Hundehaltung –
wie übrigens auch für die Haltung von Exoten und Papageien – bedarf es auf jeden Fall der Zustimmung durch die GESOBAU, Ihr Kundenbetreuer hilft da gerne weiter. Für die vom Gesetz als gefährlich eingestuften Rassen (auch Mischlinge) werden grundsätzlich keine Genehmigungen mehr erteilt.

In Berlin müssen Hunde übrigens innerhalb von vier Wochen beim Finanzamt zur Hundesteuer angemeldet werden, auch die Chip-Kennzeichnung, der Haltername am Halsband und eine Haftpflichtversicherung sind Pflicht. Natürlich ist es selbstverständlich, dass die Hinterlassenschaften des Hundes vom Hundehalter per Dog-Bag beseitigt werden. In den Treppenhäusern und Zuwegen besteht ebenso wie in öffentlichen Grünanlagen Leinenpflicht. In den Häusern und Wohnanlagen der GESOBAU gilt darüber hinaus für Hunde ab einer Schulterhöhe von 50 Zentimetern Maulkorbzwang.

Von peter.polzer,
28.03.2018