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Mitdenken am Müllplatz

559 Kilogramm Müll hat der durchschnittliche Bundesbürger im Jahr 2015 produziert. Für ein ordentliches Miteinander muss jeder Verantwortung für seine Reste übernehmen.

Die Deutschen sind zwar Weltmeister im Mülltrennen, doch einige Müllplätze zeigen ein ganz anderes Bild: überfüllte Tonnen, daneben Kartons, aufgerissene Restmüllsäcke und Sperrmüll. Den Ratten mag das gefallen, den Nachbarn sicher nicht.

Die goldene Regel gegen Müllberge lautet also: Alles, was nicht in die Tonnen passt, gehört auch nicht auf den Müllplatz der Wohnanlage, sondern auf den Recyclinghof. Alte Elektrogeräte, Möbel oder sperrige Pappkartons nehmen die Entsorgungsfirmen nämlich nicht mit. Einzige Ausnahme ist der BSR-Hausmüllsack, den es für 6 Euro je Stück auf den Recyclinghöfen gibt und den Sie befüllt neben die Hausmülltonne stellen dürfen. Für alles andere, was neben den Tonnen Platz findet, fällt eine extra Sperrmüllentsorgung an, die entweder dem Verursacher in Rechnung gestellt oder auf das gesamte Haus umgelegt werden muss.

Wenn insbesondere bei Umzügen große Mengen Müll anfallen, teilen Sie diese auf mehrere Leerungen auf, sodass auch andere Bewohner einen Teil ihres Mülls entsorgen können. So entstehen keine unnötigen Müllberge – und auch die Ratten suchen sich ein gemütlicheres Plätzchen.


Alles rund um die richtige Müllentsorgung sowie die Adressen der Recyclinghöfe finden Sie im Internet unter www.bsr.de

Von peter.polzer,
26.09.2017