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Mietzuschuss für Sozialmieter

Nicht mehr als 30 Prozent des Einkommens für die Warmmiete: Wer jetzt von der Senatsförderung profitiert.

Mieter von Sozialwohnungen bekommen seit Sommer 2017 unter bestimmten Voraussetzungen Zuschüsse zu ihrer Miete. Erstaunlicherweise nutzen bislang nur wenige das neue Angebot des Berliner Senats. Die Regelung ist eine von verschiedenen Maßnahmen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, mit denen weiterhin bezahlbarer Wohnraum für alle Berlinerinnen und Berliner gewährleistet werden soll.

Zuschussberechtigt sind alle Mieter von Berliner Sozialwohnungen, deren Warmmiete höher als 30 Prozent ihres Einkommens ist. Ein Beispiel: Zahlt ein Ein-Personen-Haushalt mit einem Nettoeinkommen von 1.000 Euro bislang 350 Euro Miete (warm), hat er Anspruch auf 50 Euro Mietzuschuss. Denn die zulässige Mietbelastung liegt hier bei 300 Euro. Allerdings muss die Wohnung angemessen groß sein und das Einkommen muss innerhalb der WBS-Grenzen liegen. Der Mietzuschuss steht übrigens auch dann zu, wenn das Jobcenter nach einem Kostensenkungsverfahren die Miete nicht vollständig übernimmt.

Einpersonenhaushalte können so mit bis zu 3.000 Euro pro Jahr entlastet werden, Zwei-Personen-Haushalte mit bis zu 3.900 Euro und Mehr-Personen-Haushalte mit bis zu 5.400 Euro jährlich. Im Haushalt stehen für diese Unterstützung, von der theoretisch bis zu 17.000 Berliner Haushalte profitieren können, rund 26 Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung.

Der Berliner Dienstleister zgs consult bearbeitet die Anträge im Auftrag der Senatsverwaltung schnell und unbürokratisch.

 

Weiter Infos unter
www.mietzuschuss.berlin.de
oder Tel.: 030/28 40 93 02

Von peter.polzer,
20.12.2017