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»Mieter profitieren von viel Sicherheit«

Zum 1. Januar 2014 wurden der GESOBAU Wohnen GmbH & Co. KG rund 2.300 Wohnungen in Wedding, Charlottenburg, Wilmersdorf, Reinickendorf, Weißensee und Pankow übertragen. Kundencenterleiter Jonas Eicher erklärt, wie eng die Zusammenarbeit mit der Beteiligungsgesellschaft GESOBAU AG ist und welche Vorteile Mieter beider Gesellschaften daraus ziehen.

Jonas Eicher_GESOBAU Wohnen (1)

 

Herr Eicher, warum hat die GESOBAU eine neue Gesellschaft mit fast identischem Namen gegründet? Führt das manchmal zu Verwirrungen bei den Mietern? 

JONAS EICHER: In der Vergangenheit waren die Bestände in der Hand verschiedener Eigentümer unter verschiedenen Firmierungen. Mit der Gründung der GESOBAU Wohnen positionieren wir uns mit dem Namen ganz bewusst nah an unserer Beteiligungsgesellschaft. Wir vereinheitlichen nicht nur intern Prozesse und Abläufe, es war uns auch ein Anliegen, in der Außendarstellung als Unternehmen der GESOBAU wahrgenommen zu werden. In der Tat führte dies in der Anfangszeit manchmal zu Missverständnissen. Insbesondere bei Interessenten, die Wohnungsexposés im Internet gesehen haben und aufgrund des Namens die Vermietungsbüros der GESOBAU aufgesucht haben. Das Vermietungsgeschäft der GESOBAU Wohnen läuft aber zentral vom Stiftsweg 1 in Pankow. Unsere Mieter konnten wir dagegen umfänglich informieren und Verwirrungen vermeiden.

Was bedeutet diese enge Verzahnung für die Mieter der GESOBAU Wohnen?

EICHER: Für unsere Mieter bedeutet die Integration in die GESOBAU vor allem Sicherheit, die ein kommunales Wohnungsunternehmen bietet. Kündigungen aufgrund von Eigenbedarf oder wirtschaftlichen Verwertung sind ausgeschlossen. Als Beteiligungsunternehmen der städtischen GESOBAU fühlen auch wir uns den Zielen des Bündnisses für soziale Wohnungspolitik und bezahlbare Mieten verpflichtet. So beschränken wir beispielsweise  Mieterhöhungen im frei finanzierten Wohnungsbau auf höchstens 15 Prozent in vier Jahren, anstatt der gesetzlich vorgesehenen 20 Prozent in drei Jahren. Ebenfalls werden bei Modernisierungen neun Prozent anstatt der gesetzlich zulässigen elf Prozent umgelegt. Unsere Mieter können also auf einen verlässlichen und professionellen Vermieter zählen.

Profitieren andersherum auch die Mieter der GESOBAU von der neu gegründeten Gesellschaft?

EICHER: Ja, im Falle eines gewünschten Wohnungswechsels, denn der Gesamtbestand hat sich vergrößert. Insbesondere in den westlichen Bezirken Wilmersdorf und Charlottenburg stehen nun mehr Wohnungen zur Verfügung. Auch hier kommt das Mietenbündnis zum Tragen. Innerhalb des S-Bahn-Rings vermieten wir 50 Prozent, außerhalb des Rings 33 Prozent der Wohnungen zur ortsüblichen Vergleichsmiete an Haushalte, die Anspruch auf einen Wohnberechtigungsschein haben.

Bevor Sie zur GESOBAU Wohnen kamen, haben Sie viereinhalb Jahre bei der GESOBAU als Kundenbetreuer und stellvertretender Kundencenterleiter gearbeitet, sogar Ihr Studium dort absolviert. Was hat Sie zum Wechsel bewegt?

EICHER: In meiner Zeit bei der -GESOBAU habe ich sehr viel gelernt, konnte viele wichtige Erfahrungen sammeln und habe mich immer wohlgefühlt. Zum Wechsel hat mich die äußerst interessante Aufgabe bewegt. Der Perspektivwechsel in Abläufen eines neuen Unternehmens und die große Aufgabe, Prozesse anzupassen und Veränderungen erfolgreich mitzugestalten, stellen für mich eine reizvolle neue Herausforderung dar. Dass mir hierfür das Vertrauen ausgesprochen wurde, hat mich natürlich besonders gefreut und motiviert.

Als neuer Kundencenterleiter 2.300 Wohnungen zu betreuen, ist tatsächlich eine große Herausforderung. War es schwierig für Sie, in das bestehende Team zu finden? 

EICHER: Nein, da ich vom gesamten Team offen und freundlich empfangen wurde. Sie haben mir den Start wirklich leicht gemacht. Schwierig ist auch weniger die Anzahl der Wohnungen. Vielmehr ist unsere große Herausforderung derzeit Prozess- und Arbeitsabläufe anzupassen und zu optimieren durch die IT-Umstellung auf SAP seit Jahresbeginn. Und wir haben neue Dienstleister, mit denen wir zusammenarbeiten. Dies fordert allen Mitarbeitern eine Menge ab, denn während das Tagesgeschäft bleibt, müssen die neuen Abläufe erst verinnerlicht werden.

Aber es geht voran: Wir konnten in den ersten Monaten mit viel Engagement schon vieles erfolgreich umsetzen. Darauf können das gesamte Team und alle Beteiligten stolz sein.

 

DIE GESCHICHTE DER GESOBAU WOHNEN

2014 Übertragung der Bestände und Übergang der Mitarbeiter in zwei neu gegründete Unternehmen zu jeweils 50 Prozent: die GESOBAU Wohnen GmbH & Co. KG und die degewo 6. Wohnen GmbH & Co. KG.

2013 Übernahme der Bestände von der Corpus Sireo Immobiliengruppe durch die GESOBAU AG und die degewo AG.

2012 Übernahme aller Geschäftsanteile durch die beiden Berliner Landesgesellschaften GESOBAU AG und degewo AG. Firmierung unter GEDE Gemeinsame Berliner Wohnen GmbH und GEDE Gemeinsame Berliner Service GmbH.

2008 Vollständige Integration der GHG Wohnen GmbH in die Corpus Sireo Immobiliengruppe. Die GHG Wohnen Grundbesitz GmbH & Co. KG firmiert unter CORPUS SIREO Investment Residential No. 32 GmbH & Co. KG, die GHG Wohnen Service GmbH als Corpus Sireo Wohnen Service GmbH.

2005 Übernahme sämtlicher Geschäftsanteile durch die Corpus Sireo Immobiliengruppe.

2004 Umbenennung in GHG Wohnen GmbH.

1997 Aufnahme der Vermietung auch an nicht bei der BVG Beschäftigte.

1994/95 Rückübertragung des ehemaligen Wohnungsbestandes in den östlichen Bezirken.

1954 Die nach dem Krieg begonnene Wiederherstellung bzw. der Wiederaufbau der zerstörten Gebäude wurde 1954 abgeschlossen.

1949 Infolge der Teilung Berlins im Jahre 1949 verlor die Gesellschaft die Verfügungsgewalt über 1.094 Mietobjekte.

1928 Zusammenlegung der drei Berliner Verkehrsunternehmen zur Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). Deren Wohnungsbesitz wurde unter dem neuen Namen »Gemeinnützige Heimstättenbaugesellschaft der BVG GmbH« gebündelt.

1925 Bau der ersten Wohnanlagen.

20. Mai 1924 Gründung der GHG Wohnen GmbH unter dem Namen »Gemeinnützige Heimstättenbaugesellschaft der Berliner Straßenbahn-Betriebs-G.m.b.H.«

Von Gesobau,
18.06.2015

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