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Märkisches Viertel bewegt

Für sportbegeisterte Berliner war die Nachricht vom Deutschen Olympischen Sportbund deprimierend: Die Olympischen Spiele kommen 2024 nicht nach Berlin. Auch im Märkischen Viertel wurde die Entscheidung zwischen Hamburg und Berlin mit Spannung verfolgt – und derweil eine ganz eigene Kampagne auf die Beine gestellt.

Klaus Böger, Präsident des Landessportbundes Berlin, fasste den olympischen Grundgedanken kurz und bündig zusammen: »Die Olympiade ist ein vierjähriger Anlauf, bei dem unterschiedliche Menschen aus unterschiedlichen Kulturen zusammenkommen und sich gemeinsam und friedlich bemühen, die oder den Besten in einer Sportart zu finden.« Olympia ist also weitaus mehr als nur der Wettkampf, bei dem sich alle vier Jahre 16 Tage lang die Besten der Welt messen. Bedeutend ist vor allem der Zeitraum zwischen den Olympischen Spielen, wenn Tag für Tag auf den zahlreichen Sportanlagen Berlins alt und jung, Amateure und Profis, Fußballer und Leichtathleten zusammenkommen, um gemeinsam Sport zu machen. In den seltensten Fällen heißt das Ziel Olympia, viele finden im Sportverein ihren persönlichen Ausgleich zum Alltag, ein zweites Zuhause und vor allem ihr soziales Netzwerk. Denn wo Menschen über den Sport in einem Wohngebiet zusammenkommen, wird gleichzeitig der soziale Zusammenhalt gestärkt. Und die Identifikation mit dem Kiez.

Zusammen mehr bewegen
Kaum ein Ortsteil in Berlin bietet sportlich ein so vielfältiges Angebot wie das Märkische Viertel. Von Fußball über Tanzen bis hin zum Kampfsport ist hier alles möglich. Warum nicht zusammenschließen und die Kräfte bündeln? Das fragte sich die GESOBAU vor dem Hintergrund der Olympiabewerbung und gründete kurzerhand gemeinsam mit zehn Sportvereinen und Partnern aus dem Märkischen Viertel die Dachmarke »Märkisches Viertel bewegt«. In der Initiative engagieren sich die GESOBAU-Kooperationspartner TSV Berlin-Wittenau 1896 e.V., MSV Normannia 08 e.V., Berlin Flamingos e.V., FACE Evangelisches Familienzentrum, Tanz ist KLASSE! e.V., ALBA BERLIN Basketballteam, VfB Hermsdorf e.V., Sensei Kampfsport e.V., Teamwork Sport+Event e.V. sowie das Indoor BeachCenter Berlin. Ihr sportliches Engagement und das Marketingkonzept stellten die Beteiligten Anfang März der Öffentlichkeit vor. Als Schirmherren der Kampagne lobten Klaus Böger und Frank Balzer, Bezirksbürgermeister von Reinickendorf, diesen erstmaligen Zusammenschluss von Sportvereinen in einem Stadtteil. Auch ALBA-Vizepräsident und Ex-Basketballprofi Henning Harnisch sowie Enorbel Márquez-Ramirez, Sportdirektor der Berlin Flamingos, machten sich für die Bündelung sportlicher Ressourcen im Märkischen Viertel stark. Ein eigens für die Dachmarke entwickeltes Logo flankiert die Kampagne und zeigt auf einen Blick die Vielfalt der Sportarten im Märkischen Viertel. Es ist angelehnt an das 2014 durch die GESOBAU entwickelte Logo und die gesamte Markenbildung zum 50. Jubiläum des Märkischen Viertels.

In 185 Tagen um die Welt
Den Kern der Kampagne bildet in diesem Jahr das ambitionierte Ziel mit dem Titel »In 185 Tagen um die Welt«. Zwischen dem 3. März und dem 5. September werden Sportevents, Bewegungs- und Freizeitangebote im Märkischen Viertel genutzt, um einmal die Welt zu umrunden. Ob die »Milchzahnathleten« oder die Radfahrer des TSV Wittenau, Schüler der ALBA-Grundschulliga, Seniorensportler und -spaziergänger oder GESOBAU-Mitarbeiter: Jeder kann mit einem Schrittzähler, der den Vereinen vom Landessportbund zur Verfügung gestellt worden ist, seine Kilometer beitragen. Das Ergebnis wird am 5. September im Rahmen der Straßenlaufnacht von Reinickendorf vor dem Fontane-Haus bekannt gegeben.

Von Gesobau,
17.06.2015

Kampagne im Netz verfolgen

Alle Aktivitäten der Kampagne »Märkisches Viertel bewegt« und die Laufuhr für das Projekt »In 185 Tagen um die Welt« können Sie auf der Website verfolgen:

 www.mein-maerkisches-viertel.de