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Kleine Nachbarn

Was sprießt denn da?

Natürlich wollen wir die häufigsten Pflanzen in Berlin näher kennenlernen. Schließlich stehen Bäume an jeder Straße und in jedem Park, Blumen blühen am Wegesrand oder auf der Wiese hinter dem Haus. Im Internet findest du mehr Bilder von den Blättern und Blüten, findest du sie auch in der Natur?

 

Werde Experte für Grünes und Buntes!

Mit einer eigenen Pflanzensammlung die Natur besser kennenlernen.

Das wurde aber auch Zeit: Die Sonne scheint wärmer und es wird Frühling! Immer mehr Blumen stecken ihre Köpfe aus dem Boden und die Laubbäume werden wieder grün! Da zieht es uns einfach jede freie Minute raus in die Natur. Doch was wissen wir eigentlich über die Blüten und Blätter um uns herum?

 

Lege ein Herbarium an!

Ein Herbarium ist eine Sammlung von getrockneten Pflanzen, die du das ganze Jahr anschauen kannst. Im Herbarium des Botanischen Gartens wurden in 200 Jahren 3,5 Millionen Pflanzen gesammelt, die man immer noch besichtigen kann!

 

Sammeln und sorgfältig trocknen

Für eine unvergängliche Sammlung typischer Berliner Pflanzen sammelst du Blätter und Blüten von den fünf häufigsten Bäumen (Linde, Ahorn, Eiche, Platane, Kastanie).

Besonders schöne Exemplare von den fünf häufigsten Blumen (Gänseblümchen, Löwenzahn, Veilchen, Glockenblume, Weißklee) schneidest du vorsichtig mit der Schere ab. Wickle sie behutsam in ein Taschentuch.

Zu Hause legst du die Pflanzen zwischen zwei Zeitungen oder mehrere Lagen Löschpapier. Dann mit schweren Büchern zwei Wochen pressen und trocknen, alle drei Tage das Papier auswechseln.

 

Dein Album der Berliner Natur

Jede fertig getrocknete Pflanze klebst du auf ein Papier. Dazu kommt immer ein Steckbrief: Name der Pflanze, Fundort, Sammeldatum, Name des Sammlers, Besonderheiten. Die einzelnen Seiten legst du in eine Mappe. Auf das Deckblatt schreibst du »Herbarium« und deinen Namen und verzierst es mit einer besonders schönen getrockneten Pflanze.

Von peter.polzer,
28.03.2018