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Ein Zuhause ist nicht selbst-verständlich

Hilfe für Frauen in Schwierigkeiten:

Die GESOBAU unterstützt den Sozialdienst katholischer Frauen in seinem Engagement für Obdachlose und junge Mütter.

Im Stadtbild sind sie merkwürdig unsichtbar, dabei leben nach Schätzungen rund 2.500 Frauen allein in Berlin auf der Straße. Da in Notunterkünften oder Wohnheimen Männer in der großen Überzahl sind, richten sich einige wenige Angebote speziell an diese Frauen. »Evas Haltestelle« des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) in der Weddinger Bornemannstraße ist so ein Ort, an dem Frauen, die auf der Straße leben oder vom Verlust ihrer Wohnung bedroht sind, Ruhe, Austausch und Unterstützung finden können. Beim oft schwierigen Weg zurück in ein geregeltes Leben wird in Zukunft auch die GESOBAU bei der Anmietung von Wohnungen unterstützen.

Für Elke Ihrlich, die beim SkF die offene Sozialarbeit leitet, ist diese Kooperation ein Glücksfall: »Wir alle wissen, wie knapp Wohnraum derzeit in Berlin ist. Das soziale Engagement einer Wohnungsbaugesellschaft ist für unsere Frauen besonders wertvoll.«

Auch andere Frauen in schwierigen Situationen finden beim traditionsreichen Verein, der vor knapp 120 Jahren »für die Verstoßenen des weiblichen Geschlechts« gegründet wurde, vielfältige Unterstützung. Beispielsweise beim Projekt »bärenstark ins Leben«, bei dem junge Familien durch ehrenamtliche Familienpaten Entlastung beim Start in den turbulenten Familienalltag bekommen können. Auch hier können die Wohnungen der GESOBAU eine riesige Hilfe bedeuten.

Auch die anderen Angebote des SkF sind auf die Mithilfe von engagierten Ehrenamtlern angewiesen. Ebenfalls mit Unterstützung der GESOBAU konnte eine kleine Werbekampagne finanziert werden, die dringend benötigte Freiwillige zum sozialen Engagement motivieren soll.

 

Informationen zu den Angeboten des SkF Berlin und zum ehrenamtlichen Engagement unter Tel.: 030/477 53 20 und auf der Website:

www.skf-berlin.de

Von peter.polzer,
13.12.2017