Sie sind jetzt hier:

Home / Ihre Wohnung /

Den Herbst ins günstige Licht rücken

Bislang habe ich den Umstieg auf LED-Lampen gescheut, weil die Kosten hoch waren und das Licht wenig wohnlich wirkte. Ist die Zeit nun reif?
Sabrina Grosse, Pankow

 

Auf jeden Fall lohnt jetzt der Umstieg, schließlich ist die LED-Technik vermutlich die größte Entwicklung seit der Erfindung der Glühbirne. Es stimmt: Anfangs waren die Leuchten teuer und kamen oft mit ungemütlichem Licht. Doch längst gibt es LED-Licht für jeden Geschmack und die Preise sind deutlich gefallen. Die Stiftung Warentest hat kürzlich ermittelt, dass sich die Anschaffung schon nach wenigen Monaten rechnet. Eine 75-Watt-Glühbirne, die drei Stunden am Tag brennt, steht demnach nach Jahresablauf mit 23  Euro auf der Stromrechnung, eine gleich helle LED-Birne mit nicht mal 4 Euro.

An die neuen Bezeichnungen beim Einkauf haben Sie sich schnell gewöhnt: Bei der Helligkeit entsprechen 230/430/730 Lumen den gewohnten 25/40/60 Watt. Bei der Lichtfarbe achten Sie auf 2700 Kelvin, um das warme Licht der herkömmlichen Glühlampe zu erhalten.

Bisher leider noch problematisch: Teurere LED-Lampen, die als »dimmbar« verkauft werden, brummen und flackern manchmal. Ob Lampe und Dimmer harmonieren, müssen Sie ausprobieren und sollten deshalb besser ein Rückgaberecht mit dem Händler vereinbaren.

LED-Leuchtmittel bekommen Sie im Fachhandel für jede Art von Fassung, auch für Niedervolt-Halogenstrahler. Für Standardfassungen (E27) bietet der bekannte schwedische Möbelhändler neuerdings empfehlenswerte LED-Lampen für rund 1 Euro an.

 

Von peter.polzer,
26.09.2017